Archive for November, 2012

Bergmann & Franz: Markus Ehrig-Holzapfel verstorben

Dienstag, November 27th, 2012

Bergmann & Franz: Markus Ehrig-Holzapfel unerwartet verstorben

Der Geschäftsführende Gesellschafter der Bergmann & Franz Nachf. GmbH & Co. KG aus Berlin, Markus Ehrig-Holzapfel, ist am 24.11.2012 im Alter von nur 43 Jahren plötzlich und völlig unerwartet verstorben. Ehrig-Holzapfel hatte in den vergangenen 10 Jahren zusammen mit Geschäftsführer Uwe Grahl die Geschicke von Bergmann & Franz gelenkt. Sein fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen, seine Ideen, Visionen und nicht zuletzt sein persönliches Engagement haben das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist.

BDH: Manfred Greis ist neuer Präsident

Freitag, November 23rd, 2012

Manfred Greis folgt Klaus Jesse als Präsident des BDH nach

Die Mitgliederversammlung des BDH hat Manfred Greis (Viessmann) zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Manfred Greis folgt Klaus Jesse nach, der dem BDH als Präsident satzungsgemäß maximal sechs Jahre vorstand. Als Vize-Präsident wählte die Mitgliederversammlung Uwe Glock (Bosch Thermotechnik). Als Beisitzer wurden Bernhard Steppe (Wolf) als Nachfolger von Herrn Alfred Gaffal (Wolf) und Klaus Jesse (Vaillant) als Nachfolger von Uwe Glock nachgewählt. Ferner folgt Johannes Kaindlstorfer (Schiedel) Herrn Görges (Schiedel) nach. In seiner Antrittsrede dankte Manfred Greis Klaus Jesse für seinen langjährigen und intensiven Einsatz für die Spitzenorganisation der deutschen Heizungsindustrie. Während seiner Präsidentschaft wuchs der Verband deutlich. Er vertritt nun 90 Prozent der Heizungsindustrie in Deutschland. Neue Produktbereiche wurden in den Verband integriert und das politische Netzwerk in Berlin und Brüssel deutlich ausgeweitet. In die Zeit der Präsidentschaft fällt auch das Entree des BDH in die Trägerschaft der ISH.

Manfred Greis betonte in seinem Antrittsstatement, dass die Verbandsarbeit auch künftig in allen entscheidenden Bereichen von Kontinuität geprägt sein wird. Dies betrifft die politische Arbeit, die Dienstleistungen für die Mitglieder und das Messewesen. Der bisherige Kurs des BDH werde auch künftig in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand, der Geschäftsführung und den Mitgliedern beibehalten, so Greis. Die zentrale Aufgabe des Verbandes werde auch in Zukunft darin bestehen, die Interessen der Mitglieder gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten und auf die Beschleunigung der energetischen Sanierung des Gebäudebestands hinzuwirken. Dies sei ein zentraler Beitrag zum Erfolg der von der Politik beschlossenen Energiewende.

BDH-Präsident Manfred Greis

 

DGH: Neuer 1. Vorsitzender

Freitag, November 9th, 2012

DG Haustechnik hat neuen 1. Vorsitzenden

Benedikt Mahr ist neuer 1. Vorsitzender des Deutschen Großhandelsverbandes Haustechnik, DG Haustechnik.

Benedikt Mahr, Cordes & Graefe KG, löst nach zwölf Jahren Amtszeit Dr. Rolf Eugen König, Eugen König GmbH, im Vorsitz ab. Dr. König bleibt im Geschäftsführenden Vorstand. Als 2. Vorsitzende wurde Barbara Wiedemann, Wiedemann GmbH & Co. KG, gewählt. Meinolf Hördemann, Elmer GmbH & Co. KG, und Heinz Schmidt, Heinrich Schmidt GmbH & Co. KG, gehören ebenfalls dem Geschäftsführenden Vorstand an.

Dem Vorstand des Verbandes gehören zudem an: Johannes M. Börner, Börner + Co.; Martin Dekker, Friedrich Detering GmbH; Ludwig Kleiner, Konrad Kleiner GmbH & Co. KG; Stephan Küchenberg, Birk GmbH; Werner Kuss, Kuss GmbH; Gero Loesner, Hermann Bach GmbH & Co. KG; Jörg Ottenbruch, Ottenbruch GmbH & Co. KG; Dr. Michael Pietsch, Kurt Pietsch GmbH & Co. KG; Roland Theis, Deinzer + Weyland GmbH; Dr. Ralf von Briel, Gebr. Lotter KG.

Der für drei Jahre gewählte Vorstand und seine Mitglieder schauen übrigens optimistisch ins Jahr 2013. Anonym befragt, liegt die Prognose über alle Warengruppen bei + 3,76 %.

Jensen/Gornig Strategische Beteiligung

Donnerstag, November 8th, 2012

Großhandelshaus Jensen beteiligt sich am Großhandelshaus Gornig

Zum 01. Januar 2013 haben die Geschäftsführer beider Unternehmen vor wenigen Tagen eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der sich die Peter Jensen GmbH mit 40% am Kapital der Gornig GmbH & Co KG beteiligt.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Schlauerweise sollten unternehmerische Richtungsentscheidungen in wirtschaftlich guten Zeiten gefällt werden“ sagt Gornig-Geschäftsführer Eckhart Steffens. Das Unternehmen steht seit der Übernahme durch die ehemaligen Minderheitsgesellschafter Eckhart Steffens und Dietrich von Gruben vor sieben Jahren vom damaligen Mehrheitsgesellschafter Hans Gornig laut eigenen Angaben „so gut da wie nie“. Warum dennoch der Anteilsverkauf an Peter Jensen: „Der Großhandelsmarkt teilt sich schleichend in ein Ober- und Unterhaus, insbesondere was die Warenverfügbarkeit und Investitionsmöglichkeiten betrifft. Da unser Gebiet nicht gerade zu Deutschlands Boomregionen gehört, würde uns eine irgendwann mal kommende Marktschieflage besonders treffen und Arbeitsplätze gefährden. So sind wir jetzt gewappnet, alle Arbeitsplätze langfristig abzusichern“ so Steffens. Das Hauptproblem von Partnerschaften sind zumeist regional starke Überschneidungen. In diesem Fall passen die Verkaufsgebiete von Gornig und Peter Jensen perfekt zusammen. Sie grenzen genau aneinander, überschneiden sich aber mit einer Ausnahme praktisch nicht. Die Ausnahme heißt „Schwerin“, dem aufgrund der großen räumlichen Distanz zum Hauptlager Salzwedel schwierigen Gornig-Standort. Peter Jensen hat in der mecklenburgischen Landeshauptstadt erst in diesem Sommer einen neuen Vertriebspunkt gebaut. Ab dem 1. Dezember werden die Gornig-Mitarbeiter in Schwerin das Peter Jensen Team verstärken, womit die neue Partnerschaft insgesamt „auf Schlag den ersten Erfolg für alle Beteiligten hat“ merken Martin Jensen und Steffens an. Zudem wird die Gornig GmbH aus dem Hamburger Hauptlager von Peter Jensen mit Spezialitäten bis hin zu „Exotenprodukten, die nur einmal im Jahr laufen“ täglich versorgt. Denn gerade solche Lagerware war genau schon die Philosophie von Bertram Jensen, dem Vater der heutigen Inhaber Peter, Walter und Martin Jensen. „Langfristig werden die Hauptlieferanten und Ausstellungen pro Sortiment aufeinander abgestimmt, ohne regionale Besonderheiten abzurasieren. Denn wie wichtig letztere für die Kundenakzeptanz sind, dafür sind wir durch unsere vielen jungen Standorte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bestens sensibilisiert“ sagt Geschäftsführer Peter Jensen. Trotzdem verfolgt Peter Jensen mit Gornig eine andere Strategie als bisher: Denn es wird nie „Peter Jensen“ auf dem Briefbogen von Gornig stehen oder genau unsere Betriebsabläufe übernommen. Es gehe hier um Logistik, Kapitalanlage sowie Wettbewerbs- und Arbeitsplatzsicherung.