Archive for Februar, 2013

Reuter klagt weiter

Mittwoch, Februar 27th, 2013

Reuter nimmt Stellung zum Schadenersatzprozess gegen Dornbracht wegen Kartellverstoß.

Reuter wird seine Schadenersatzklage in Höhe von 2,5 Mio. EUR gegen den Armaturenhersteller Dornbracht weiter verfolgen. Die Mönchengladbacher hatten gegen Dornbracht wegen kartellrechtswidriger Geschäftspraktiken Klage vor dem Landgericht Köln eingereicht.

Grund für die Klage Reuters war eine sogenannte Fachhandelsvereinbarung Dornbrachts. Damit hatte der Armaturenhersteller Großhändlern zwischen 2008 und 2011 spezielle Rabatte gewährt, wenn und soweit diese sich verpflichteten, Dornbracht-Produkte nicht an Onlinehändler zu liefern. Das Landgericht ist, wie berichtet, der Argumentation Reuters in erster Instanz nicht in allen Punkten gefolgt und wies die Schadenersatzforderung ab. Die hohen Anforderungen, die das Gericht in seinem Urteil an den Nachweis eines konkreten Schadens gestellt hat, will Reuter nun in nächster Instanz prüfen lassen.

Nordwest Handel AG: Zufriedenstellendes Jahr mit Umsatzwachstum

Montag, Februar 25th, 2013

Jahresergebnis Nordwest Handel AG: Zufriedenstellend mit Umsatzwachstum

Ein gutes Geschäftsjahr vermeldet die Nordwest Handel AG für das Geschäftsjahr 2012. Wieder einmal konnte der Verband für Stahl, Bau-Handwerk-Industrie sowie Haustechnik das Geschäftsvolumen steigern. Mit rund 2,1 Mrd. EUR überstieg das Umsatzvolumen im Konzern das Rekordjahr 2011 um 2,8 %. Besonders zufrieden ist der Konzern mit der Entwicklung des Lagergeschäfts, in dem eine Steigerung von 7,2 % auf 115,0 Mio. EUR erzielt wurde. Seit nunmehr 7 Jahren klettert der Umsatz jedes Jahr und erreichte in 2012 den bisherigen Höchststand. Vor dem Hintergrund einer stabilen Konjunktur in Deutschland, eines nur leicht geschwächten Industriegeschäfts und einer guten Auslastung im Baugewerbe entwickelten sich insbesondere die Geschäftsfelder Haustechnik und Bau-Handwerk-Industrie positiv. Der Umsatz im Bereich Haustechnik verbesserte sich um 5,3 % auf 312,7 Mio. EUR, der Umsatz im Bereich B-H-I mit Werkzeug, Arbeitsschutz, chemisch-technischen Produkten sowie Beschlägen und Sicherheitstechnik stieg leicht um 0,8 % auf 733,5 Mio. EUR. Die Entwicklung des Stahlgeschäfts hingegen wurde durch sinkende Preise belastet. Dennoch erreichte das Geschäftsfeld Stahl bei Nordwest dank einer um 5 % gestiegenen Tonnage einen Umsatz von 951,3 Mio. EUR und erreichte damit fast das Niveau des Vorjahres (-1 % ggü. 2011).

Kein Schadenersatz für Reuter

Freitag, Februar 22nd, 2013

Schadensersatzklage von Reuter gegen Dornbracht abgewiesen

Eine durch die Reuter GmbH, den Betreiber des Online-Shops reuter .de, gegen Dornbracht angestrebte Schadensersatzklage, wurde am vergangenen Freitag vom Landgericht Köln in der ersten Instanz abgewiesen. Die Klägerin hatte Dornbracht auf Schadensersatz wegen zu hoher Einkaufspreise und entgangener Umsätze verklagt. Hintergrund war die von Dornbracht im Jahr 2008 eingeführte Fachhandelsvereinbarung, mit der die Iserlohner besondere Leistungen des professionellen Vertriebsweges honoriert. Die Reuter GmbH behauptet hieraus einen Schaden erlitten zu haben und klagte daher vor dem Landgericht Köln auf Schadensersatz. Das Gericht wies nun die Klage gegen Dornbracht ab, da ein Schaden nicht nachgewiesen werden konnte.

Uponor steigert Ertrag in 2012

Freitag, Februar 22nd, 2013

Uponor steigert Ertrag und baut kundenspezifischen Ansatz weiter aus

Bei einer leichten Steigerung des Umsatzes um 0,6 % auf 811,5 Mio. EUR hat die Uponor Corporation, Vantaa/Finnland, 2012 im Ergebnis deutlich zulegen und ein Plus von 63,4 % auf 57,7 Mio. EUR verzeichnen können. Das Unternehmen hat dabei auch im vergangenen Jahr konsequent seine Entwicklung weg vom ausschließlichen Systemlieferanten hin zum Anbieter von kundenspezifischen Lösungen weiter fortgesetzt. Mit einem Umsatz von 145,3 Mio. EUR ist Deutschland weiterhin der umsatzstärkste Markt der Uponor Gruppe. „Angesichts der schwierigen konjunkturellen Entwicklung in einigen europäischen Ländern sind wir mit der Geschäftsentwicklung zufrieden, vor allem mit Blick auf das Ergebnis“, bilanziert Heiko Folgmann, Vorstand für Zentral- und Osteuropa bei Uponor, das vergangene Geschäftsjahr. „Erfreulich waren neben der Entwicklung in Deutschland vor allem der anhaltende Boom in Russland und die nachhaltige Erholung des US-amerikanischen Marktes.“ Uponor hat auch 2012 weiter in neue Märkte, Geschäftsfelder und Zielgruppen investiert. In Deutschland stand insbesondere der weitere Ausbau einer kundenspezifischen Ansprache im strategischen Fokus. Die Schaffung der Vertriebsbereiche Wohnungsbau, Industrie, Gewerbebau und Agrar waren dabei im vergangenen Jahr wichtige Meilensteine. Mit der vollständigen Integration von Zent-Frenger und der Marktpositionierung als Zent-Frenger Energy Solutions wurden Synergien bei der Marktbearbeitung als Anbieter integrierter energetischer Gesamtlösungen erschlossen.


Nordwest Handel AG: Personalie

Dienstag, Februar 19th, 2013

Nordwest Handel AG benennt neuen Geschäftsfeldleiter Haustechnik

Stephan Kellner (48) wird im Laufe dieses Jahres die Position des Geschäftsfeldleiters Haustechnik bei der Hagro übernehmen und damit die Nachfolge von Jörg Wiebel antreten. Stephan Kellner bringt für die Stelle langjährige Erfahrungen sowohl aus dem Großhandel, aus der Haustechnik sowie aus der Logistik ein. Gemeinsam mit dem Team soll er die Weiterentwicklung des Bereichs vorantreiben, so der Vorstand.

E/D/E: Haustechnik wächst überproportional

Dienstag, Februar 19th, 2013

E/D/E vermeldet erneutes Wachstum für 2012

Die Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Gesamtumsatz von 5,3 Mrd. EUR und konnte damit den bisherigen Höchstwert aus 2011 nochmals um 105 Mio. EUR übertreffen. Der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 27,8 Mio. EUR (Vorjahr 30,3 Mio. EUR) wird erneut weitgehend thesauriert. Wiederum konnte ein Großteil des Jahresüberschusses dem Eigenkapital zugeführt, die Eigenkapitalquote auf 42,9 % gesteigert und damit eine neue Bestmarke erzielt werden. Das Eigenkapital steigt von 267,3 Mio. EUR (2011) planmäßig auf 296,5 Mio. EUR. Der Cashflow blieb mit 35,5 Mio. EUR nur knapp unter dem Bestwert aus dem Vorjahr (36,2 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 38,8 Mio. EUR. Im Geschäftsbereich Haustechnik wurde ein Umsatzzuwachs von 8,7 % erzielt. Nachdem 2011 in diesem Geschäftsbereich erstmals die Milliardengrenze überschritten wurde, konnte im abgelaufenen Jahr 2012 dieser Wert auf knapp 1,1 Mrd. EUR weiter gesteigert werden.

EC Nord expandiert

Montag, Februar 18th, 2013

Dirk Kistner neu bei EC Nord

Mit Dirk Kistner hat die Einkaufskooperation EC Nord einen Branchenkenner zur Unterstützung engagiert.

Als jahrelanger Vertriebschef in der Sanitärindustrie soll er jetzt sein Knowhow in die Einkaufskooperation einbringen. Gerade in den letzten zehn Jahren seiner Tätigkeit als Geschäftsführer namhafter Hersteller konnte er fundierte Erfahrungen mit Handwerker- und Großhandelskooperationen sammeln. „Kistner wird sich hauptsächlich um die Mitglieder unserer Organisation kümmern. Dabei sind sowohl die Weiterentwicklung unserer Leistungen und die nationale Aufstellung der EC Nord im Fokus“, so Bernd Stöhr, Gründer und Inhaber des 1999 gegründeten Unternehmens.

Bilanz Villeroy & Boch AG

Montag, Februar 11th, 2013

Villeroy & Boch AG mit positiver Null im Geschäftsjahr 2012

Der Villeroy & Boch-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen  Umsatz in Höhe von 744 Mio. € und bewegte sich damit auf  Vorjahresniveau (+ 0,1 %). Nach Zinsen und Steuern wurde mit 15 Mio. € wieder ein positives Konzernergebnis erzielt (Vorjahr: 18 Mio. €).

Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei konstanten Umsätzen mit 31 Mio. € um 3 Mio. € über dem Vorjahreswert; dies entspricht einem Anstieg von 11 %. Der Cash Flow aus dem laufenden operativen Geschäft betrug 2012 21 Mio. € und lag damit 13 Mio. € unter Vorjahr. Der deutsche Heimatmarkt war mit einem Umsatz in Höhe von 203 Mio. € erneut der wichtigste Markt für die Mettlacher. Der Auslandsumsatz betrug 541 Mio. € und lag damit leicht über Vorjahresniveau. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 466 Mio. € (+ 1 % zum Vorjahr bzw. + 2 % unter Berücksichtigung des Verkaufs der mexikanischen Sanitärfabrik Saltillo). Überdurchschnittlich gut entwickelte sich dabei das Geschäft in Russland (+ 22 %), Norwegen (+ 12 %), Großbritannien (+ 11 %) sowie in Deutschland und Belgien (jeweils + 6 %). Dem standen Umsatzrückgänge in Mexiko (- 27 %) sowie in Italien und den Niederlanden (jeweils – 17 %) gegenüber. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um rund 20 % auf 23 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2012 investierte das Unternehmen 26 Mio. € in  Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, davon entfielen 65 % auf das Ausland (Vorjahr: 50 %). Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag mit 65 % im Unternehmensbereich Bad und Wellness.

„Angesichts des schwierigen konjunkturellen Umfelds können wir zufrieden sein, dass wir unseren bereinigten Umsatz um 3 % gesteigert haben und in zahlreichen Märkten sogar deutlich gewachsen sind. Unser operatives Ergebnis haben wir mit einem Anstieg von 11 % auf 31 Mio. € erneut verbessert. Die positive Nachricht für alle Aktionäre lautet somit: Villeroy & Boch wird von Jahr zu Jahr profitabler“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. Für 2013 geht das Unternehmen von einer konjunkturellen Seitwärtsbewegung der wichtigsten Absatzmärkte aus. „Trotz dieser bescheidenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen streben wir ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 % an“, so Göring weiter. „Erreichen wollen wir den Anstieg durch Investitionen in die wachstumsstarken Märkte Asien und Russland sowie durch ein organisches Wachstum in den gesättigten Märkten Europas. Beim operativen Ergebnis rechnen wir mit einem Plus, das deutlich über der prognostizierten Umsatzsteigerung und somit über 5 % liegt.“

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung am 22. März 2013 vor, den Bilanzgewinn der Villeroy & Boch AG zur Ausschüttung einer Dividende in unveränderter Höhe von 0,40 Euro für die Vorzugs-Stückaktie sowie 0,35 Euro für die Stamm-Stückaktie zu verwenden.