Archive for August, 2013

VdZ und Partnerverbände gründen „Bündnis Energieausweis“

Donnerstag, August 29th, 2013

VdZ und Partnerverbände gründen „Bündnis Energieausweis“

 

Der bisherige Energieausweis ist weit hinterseinen Erwartungen als klimapolitisches Instrument zurück geblieben. Dieser Auffassung ist die VdZ Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. sowie deren Partnerverbände und haben sich deshalb zum „Bündnis Energieausweis“ zusammengeschlossen.

 

Das Bündnis fordert eine Abkehr vom Dualismus des Bedarfs- und Verbrauchsausweises hin zum reinen Bedarfsausweis, mit einem einheitlichen Berechnungsverfahren. Nur so könne er als Grundlage für Rechtsgeschäfte, für Fördermittel oder andere verbindliche Aussagen dienen und einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Des Weiteren fordert das Bündnis Effizienzklassen, um dem Nutzer einen klaren Überblick zu dem Zustand des Gebäudes zu geben. Der vom Bündnis vorgestellte Ausweis informiert über den energetischen Zustand des Gebäudes und gibt dem potentiellen Käufer oder Mieter die Möglichkeit, die künftigen Wohnkosten, neben der Miete und sonstigen Nebenkosten auch die Heizkosten, realistisch abzuschätzen.

 

Investoren wird die Bewertung von Gebäuden und damit die Risikoabschätzung für Investitionen erleichtert. Dem Eigentümer  wiederum werden Energiesparpotentiale und wertsteigernde Effekte des Gebäudes aufgezeigt, die einen Modernisierungsanreiz auslösen. Hiervon erwartet sich das Bündnis Impulse für den lahmenden Sanierungsmarkt. Auch die Politik wird von einer einheitlichen Bewertungsgrundlage, die eine Vergleichbarkeit innerhalb des Gebäudebestands möglich macht, profitieren. Der Vorschlag ist ein adäquates Werkzeug, um die Energiewende im Gebäudesektor mitvoranzubringen.

 

Diese Verbände gehören zum „Bündnis Energieausweis“:

ASUE–Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V.

BVF Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.

DENEFF Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V.

DMB Deutscher Mieterbund e.V.

eaD– Bundesverband der Energie-und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V.

Energiesparnetzwerk ESN GmbH

ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden GmbH

NABU Naturschutzbund Deutschland e.V.

TÜVTechnische Überwachung Hessen GmbH

VdZ– Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.

 

 

Stiebel Eltron beteiligt sich an Ochsner Wärmepumpen

Dienstag, August 20th, 2013

Stiebel Eltron beteiligt sich an Ochsner Wärmepumpen mit 35 %

Mit dieser Partnerschaft wollen die beteiligten Unternehmen „ihre technologische Kompetenz bündeln“, so die Geschäftsführungen aus Holzminden und Linz. Die Vertriebsorganisationen bleiben weiterhin getrennt, da Ochsner bspw. in Deutschland 2-stufig arbeitet. Durch die strategische Partnerschaft bieten die Unternehmen zukünftig ein Sortiment im Segment Wärmepumpen von 1,5 bis 1000 kW für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung an. Das Anlagengeschäft bündeln die Hersteller zudem in einem Joint-Venture. Mehr hierzu erfahren Sie in der SHK-TV Nachrichtensendung am Donnerstag.

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Wohnungsbau: Genehmigungen nehmen zu

Freitag, August 16th, 2013

9,6 % mehr genehmigte Woh­nun­gen im 1. Halb­jahr 2013

 Von Januar bis Juni 2013 wurde in Deutschland der Bau von 124 900 Wohnungen genehmigt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,6 % oder 10.900 Wohnungen mehr als im ersten Halbjahr 2012. Damit setzte sich die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen von Wohnungen weiter fort. In Wohngebäuden wurden im ersten Halbjahr 2013 insgesamt 110.600 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 10,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark erhöhten sich die Baugenehmigungen von Wohnungen in Mehr- (+ 21,7 %) und Zweifamilienhäusern (+ 13,9 %). Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern nahmen nur geringfügig zu (+ 1,5 %). Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,2 % auf 92,9 Mio. Kubikmeter zurück. Dieser Rückgang ist auf die verringerte Zahl von Baugenehmigungen bei den nichtöffentlichen Bauherren zurückzuführen (– 13,1 %). Bei den öffentlichen Bauherren ergab sich hingegen ein Anstieg um 30,2 %. Bezogen auf die Gebäudeart wurde vor allem der Bau von Hotels und Gaststätten (– 31,4 %) sowie von Fabrik- und Werkstattgebäuden (– 23,4 %) deutlich seltener genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

Gebäudesanierung: 2,1 Billionen EUR bis 2050

Mittwoch, August 14th, 2013

Gebäudesanierung: Investitionsbedarf 2,1 Bio. EUR bis 2050

Vor allem Haushalte mit unterdurchschnittlichem Einkommen belastet die von der Bundesregierung geforderte energetische Sanierung von Wohngebäuden finanziell. Denn sie verteuert das Wohnen erheblich – insbesondere wenn der Einsatz bestimmter Technologien oder Energien bei der Sanierung vorgeschrieben wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und dem Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt (FBI) erstellte Studie.

„Zu viel Staat erhöht die Kosten für die Gebäudesanierung“

Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung den Energiebedarf im Gebäude­bereich in der Größenordnung von 80 % reduzieren. Doch auf welchem Weg lässt sich dieses Ziel am besten erreichen? Und wie lässt sich verhindern, dass Eigentümer und Mieter dabei finanziell zu stark belastet werden? Mit diesen Fragen befasst sich die Studie „Energetische Gebäudesanierung in Deutschland“. Auftraggeber der Studie ist das Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO). „Die Studie zeigt, dass sich bei Fortführung aktueller Trends in Kombination mit den Leitlinien der Bundesregierung der Primärenergieverbrauch bis 2050 um maximal 64 % reduzieren lässt“, so Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik. „Um das hochgesteckte Einsparziel von 80 % zu erreichen, sind bei der energetischen Gebäudesanierung deutlich größere Anstrengungen als bisher notwendig.“ In der Studie wurden alternative Sanierungsfahrpläne verglichen, mit denen das Einsparziel erreicht werden könnte. Die beiden Fahrpläne basieren auf unter­schiedlichen staatlichen Regulierungsansätzen: Ein technologieoffener, bei dem Immobilieneigentümer die Energieeinsparmaßnahmen und die Zeitpunkte der Investitionen frei wählen können, solange die vorgegebenen Ziele am Ende erreicht werden. Oder ein technologiegebundener Ansatz, bei dem der Gesetz­geber Eigentümern die Art der Maßnahmen, deren zeitliche Umsetzung und den Grad der Nutzung erneuerbarer Energien vorschreibt.

Studie beziffert Investitionsbedarf auf 2,1 Billionen Euro bis 2050

Studie beziffert Investitionsbedarf auf 2,1 Billionen Euro bis 2050

Bis zu 140.000 EUR Sanierungskosten für ein Einfamilienhaus

Insgesamt belaufen sich demnach die volkswirtschaftlichen Kosten für die energetische Gebäudesanierung bis 2050 inflationsbereinigt auf mindestens 1,7 Bio. EUR im technologieoffenen Sanierungsfahrplan. Der technologie­gebundene Fahrplan, der beispielsweise den Einsatz von erneuerbaren Energien vorschreibt, würde Mehrkosten in Höhe von rund 400 Mrd. EUR verursachen.

Bezogen auf Gebäudetypen ergeben sich laut Studie folgende Kosten: Die technologiegebundene Sanierung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses kostet rund 140.000 EUR. Für ein durchschnittliches Mehrfamilienhaus müssen Hausbesitzer rund 303.000 EUR aufwenden. Mit einem technologieoffenen Sanierungsfahrplan lassen sich die Kosten je nach Gebäudetyp zwischen 16 und 33 % reduzieren. Selbst in dieser günstigeren Variante werden viele Eigenheimbesitzer die nötigen finanziellen Mittel für die Haussanierung nicht aufbringen können.

Mehrbelastung für Mieter und Eigentümer

Auch die Kosten für das Wohnen steigen laut Studie durch die Gebäudesanierung deutlich. Mit einem technologiegebundenen Sanierungsfahrplan verteuert sich das Wohnen in einem Einfamilienhaus ab der ersten Modernisierungsmaßnahme bis 2050 im Durchschnitt um rund 260 EUR pro Monat, in einem Mehrfamilienhaus um rund 140 EUR pro Wohneinheit. Im Falle einer technologieoffenen Sanierung ist der Anstieg der monatlichen Kosten des Wohnens im Durchschnitt moderater: im Einfamilienhaus rund 140 EUR und im Mehrfamilienhaus rund 100 EUR pro Wohneinheit. Die finanziellen Lasten der energetischen Gebäudesanierung steigen mit abnehmendem Einkommen deutlich an. Haushalte in Mietwohnungen mit einem monatlichen Einkommen unter 2.000 EUR müssen mit Wohnkostensteigerungen zwischen durchschnittlich 19,6 % (technologieoffene Sanierung) und 26,4 % (technologiegebundene Sanierung) rechnen. Betroffen sind vor allem Alleinstehende, Alleinerziehende und Rentner. „Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 900 bis 1.300 EUR zahlen nach Sanierung die Hälfte ihres Einkommens für das Wohnen. Das ist dramatisch und bricht den Sozialpakt“, sagt Prof. Dr. Andreas Pfnür, Leiter des Forschungs­centers Betriebliche Immobilienwirtschaft. Durch die energetische Gebäude­sanierung würden die Ausgaben des Staates für Wohngeld und Kosten der Unterkunft von aktuell circa 17 Mrd. EUR drastisch steigen. Im Falle eines technologiegebundenen Sanierungsfahrplans sei mit Mehrausgaben in Höhe von 7,4 Mrd. EUR pro Jahr zu rechnen “, so Pfnür.

Handlungsempfehlungen der Studienersteller

– Aus technischer und ökonomischer Sicht ist ein technologieoffener Sanierungsfahrplan mit konkreten Zielvorgaben jedoch ohne Festlegung einer bestimmten Umsetzungsart der optimale Weg.

– Um den erheblichen sozialen Sprengstoff zu entschärfen, den der Anstieg der Wohnkosten birgt, muss in der Sozialpolitik für ein höheres Budget zur Übernahme dieser Kosten gesorgt werden.

– Sanierungsmaßnahmen sollten immer individuelle und situationsbedingte Gegebenheiten berücksichtigen und Freiräume zur Anpassung lassen, um Kosten zu minimieren.

– Sanierungsfahrpläne müssen den Spagat zwischen situativen Bedingungen und Massentauglichkeit der notwendigen Technologien meistern.

– Allgemein gültige, technologieoffen formulierte Sanierungsfahrpläne schaffen Zielhorizonte und Planungssicherheit. Unterstützend ist zudem eine etappenweise Betrachtung mit Zwischenzielen sinnvoll.

Technologieoffenheit erleichtert Sanierungen 

„Die Studienergebnisse belegen, dass aus technischer und ökonomischer Sicht ein technologieoffener Sanierungsfahrplan der bessere Weg ist, um die angestrebte Primärenergieeinsparung im Wohngebäudebereich zu erreichen“, so IWO-Geschäftsführer Prof. Christian Küchen. „Viel Energie möglichst kosten­günstig einzusparen, muss die Leitlinie sein. Teure Technologien vorzuschreiben und einzelne Energien auszuschließen, ist der falsche Weg. Denn das behindert die Verbreitung vorhandener effizienter Technik und die Entwicklung neuer Lösungen“ so Küchen. So könne etwa die sehr kosteneffiziente Erneuerung von veralteten Heizungen einen wichtigen Beitrag leisten. Sie sollte vom Gesetzgeber stärker gefördert werden.

Gebäudearmaturenhersteller im Plus

Dienstag, August 13th, 2013

VDMA: Gebäudearmaturenhersteller im Plus

Die deutsche Gebäudearmaturenindustrie blickt, nach eigener Aussage,  auf ein erfreuliches erste Halbjahr 2013 zurück. Von Januar bis Juni 2013 erzielte sie ein nominales Umsatzplus von 8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Euroraum gingen die Umsätze zwar um 2 % zurück. Außerhalb Europas lief das Geschäft mit einem Plus von 21 % dafür sehr dynamisch. Auch die Entwicklung im Heimatmarkt Deutschland brachte Wachstum. Mit einem Umsatzanstieg von 4 % können die Hersteller hier laut VDMA auf zwei zufriedenstellende erste Quartale zurückblicken. In den einzelnen vom VDMA statistisch erfassten Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze von Januar bis Juni 2013 sehr unterschiedlich. Bei den Sanitärarmaturen legten diese um 7 % zu, die Hersteller von Heizungsarmaturen verzeichneten dagegen ein Minus von 10 %. Und die technischen Gebäudearmaturen erzielten wiederum ein Umsatzwachstum von 14 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Auftragseingänge im Juni entwickelten sich in den drei Produktgruppen uneinheitlich. Insgesamt schlug aber ein Orderrückgang von 5 % zu Buche, der die für das zweite Halbjahr erwartete Marktberuhigung offenbar einläutete. In den ersten fünf Monaten diesen Jahres erzielte die Gebäudearmaturenindustrie ein Exportvolumen von 969 Mio. Euro (+ 6 %).

Prognose für 2013: + 3 %

Das Wachstumstempo der vergangenen Monate wird nicht zu halten sein, die Aussichten sind eher verhalten, so der Verband. Für den Inlandsmarkt geht das ifo-Institut für 2013 zwar von einer weiteren Steigerung der Wohnungsfertigstellungen aus, diese wird allerdings weniger dynamisch ausfallen als in den beiden Vorjahren. Auf europäischer Ebene bleiben die Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft insgesamt jedoch weiter ungünstig. Auch für 2013 erwarten die Experten leichte Einbußen. Mit einer Erholung rechnen sie erst zum Ende des Prognosehorizonts im Jahr 2015. Außerhalb Europas agieren besonders die USA und deren Wiederbelebung des Wohnungsbausektors als Wachstumstreiber. Vor diesem Hintergrund erwartet der Fachverband Armaturen für 2013 ein nominales Umsatzwachstum von 3 %, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht wesentlich verändern.

Grafik VDMA Export 2013

Geberit: 1. Halbjahr besser

Dienstag, August 13th, 2013

Halbjahresergebnisse leicht über Vorjahreswerten

Der Umsatz der Geberit Gruppe erreichte im ersten Halbjahr 2013 in einem anspruchsvollen Umfeld Resultate, die meist über den Vorjahreswerten lagen. Der Schweizer Konzern meldet darüber hinaus folgende Zahlen  Der Umsatz wuchs um 2,7% auf 1173,7 Mio. CHF. Währungsbereinigt betrug die Zunahme 1,1%. Das Betriebsergebnis stieg um 4,1% auf 270,6 Mio. CHF, das Nettoergebnis um 4,3% auf CHF 233,2 Mio. an. Die Unternehmensleitung erwartet für das Gesamtjahr 2013 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund drei Prozent sowie eine EBITDA-Marge leicht über dem Vorjahresniveau.

In Europa nahm der Umsatz währungsbereinigt um 1,3% zu. Auffallend waren dabei wiederum die stark divergierenden Entwicklungen in den einzelnen Märkten. Deutlich wuchsen in lokalen Währungen Grossbritannien/Irland (+9,9%), die Nordischen Länder (+7,0%), die Schweiz (+5,6%)  und Deutschland (+4,6%). Dagegen mussten Österreich (-1,9%), die Iberische Halbinsel (-2,4%), Zentral-/Osteuropa (-3,0%), Frankreich (-3,0%), die Benelux-Staaten (-5,3%) sowie Italien (-9,0%) Umsatzeinbußen hinnehmen. In Nahost/Afrika präsentierte sich die Situation mit einem Wachstum von 27,4% erfreulich. In Amerika litt die Umsatzentwicklung (-6,6%) unter der schlechten Verfassung des in dieser Region für Geberit hauptsächlich relevanten öffentlichen Bereichs. Beeinflusst durch negative Geschäftsverläufe in China und Australien verzeichnete die Region Fernost/Pazifik einen weiteren Umsatzrückgang (-9,0%). Bei den Produktbereichen legten die Sanitärsysteme in lokalen Währungen mit 1,3% (in Schweizer Franken: +2,8%) stärker zu als die Rohrleitungssysteme mit 0,9% (in Schweizer Franken: +2,5%). Der operative Cashflow (EBITDA) erhöhte sich um 3,9% auf 310,7 Mio. CHF bei einer EBITDA-Marge von 26,5% (Vorjahr 26,2%). Das Betriebsergebnis legte um 4,1% auf 270,6 Mio. CHF zu, was einer EBIT-Marge von 23,1% (Vorjahr 22,7%) entspricht. Das verbesserte Finanzergebnis war auf tiefere Zinszahlungen aufgrund der Rückzahlung von Schulden zurückzuführen, teilweise kompensiert durch Währungsverluste. Als Folge davon stieg das Nettoergebnis überproportional um 4,3% auf 233,2 Mio. CHF  an. Die Umsatzrendite betrug 19,9% (Vorjahr 19,6%). Der Gewinn je Aktie erreichte 6.20 CHF (Vorjahr 5.82 CHF). Dies bedeutet – auch als Folge einer geringeren Anzahl ausgegebener Aktien – ein Plus von 6,5%. Ein im Vorjahresvergleich höherer Netto-Cashflow sowie tiefere Investitionen in Sachanlagen führten zu einer Zunahme des Free Cashflow um 4,4% auf 148,5 Mio. CHF. Die  Eigenkapitalquote der Geberit Gruppe erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2012 leicht von 71,3% auf 72,1%. Der Nettocash-Betrag (liquide Mittel minus Schulden) verringerte CHF sich nach der Ausschüttung an die Aktionäre in Höhe von CHF 248,2 Mio. im April von 408,4 Mio. per Ende 2012 auf 299,4 Mio. CHF. Die Geberit Gruppe beschäftigte Ende Juni 2013 weltweit 6243 Mitarbeitende. Die Unternehmensleitung erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund drei Prozent sowie eine EBITDA-Marge leicht über dem Vorjahresniveau für das Jahr 2013.