ZVSHK/DG Haustechnik: Verbände kooperieren bei Qualitätsprüfung von Produktdaten

ZVSHK/DG Haustechnik forcieren „Open Datacheck“ – Verbände kooperieren bei Qualitätsprüfung von Produktdaten

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) haben im Februar eine Kooperationsvereinbarung zur verbesserten Qualitätsprüfung von Lieferantendaten unterschrieben. Aus dem ursprünglich vom Großhandel betriebenen SHK-Datacheck wird jetzt Open Datacheck unter Anbindung eines ZVSHK-Datenservers. Open Datacheck wird zu einem Prüfwerkzeug, mit dem alle Lieferanten der SHK-Betriebe ihre Produktdaten kontrollieren, optimieren und an Handel und Handwerk weitergeben können.

„Damit wollen wir vor allem die Einbeziehung von Lieferanten erreichen, die bislang nicht über den dreistufigen Vertriebsweg verkaufen“, erklärt Friedrich Budde, Präsident des ZVSHK. „Mit dem gemeinsamen Serviceangebot zur Verbesserung der Datenqualität in unserer Branche schaffen die beiden Verbände die Grundlage für den nächsten Effizienzsprung bei der Datenverwendung“, sagt Benedikt Mahr, Erster Vorsitzender DG-Haustechnik. Open Datacheck ist für jeden Hersteller offen – unabhängig vom Vertriebsweg oder dem Produktionsstandort. Die über Open Datacheck geprüften Produktstammdaten werden vorbehaltlich der Zustimmung des jeweiligen Lieferanten über einen Datenserver des ZVSHK Betrieben des SHK-Handwerks in den gängigen Datenformaten zur Verfügung gestellt. Sie können zudem über den Verzeichnisdienst Open Connect direkt in entsprechende Handwerker-Software übernommen werden. Der ZV-Datenservice zur zentralen Bereitstellung und Verteilung der Produktstammdaten ist offen für jeden Lieferanten der SHK-Betriebe. Die Daten werden dem organisierten Handwerk kostenfrei zur Verfügung stehen. Nicht organisierte Handwerksunternehmen können den Service ebenfalls buchen. Bei Open Datacheck sind alle Mitgliedsunternehmen des DG Haustechnik angebunden. Grundlage der Datenqualitätsprüfung ist die Datenqualitätsrichtlinie 3.0, so verlautet es aus Bonn und Sankt Augustin.

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